Paidmails und Paidmailer – Weniger ist mehr


Der Anfang

Fangen wir einfach von vorn an. Als ich im August 2012 wieder zu den Paidmailern gekommen bin, war eigentlich ein riesen Zufall. Ein altes E-Mail-Postfach enthielt noch einen Newsletter von irgendeinem Partnerprogramm, wo ich aus etwas von bezahlten E-Mails gelesen habe. Ende 2.000 hatte ich bereits mit Surfbars experimentiert.
Anders konnte man das damals nicht bezeichnen. Naja, kurz gelesen und schon war die erste Anmeldung raus. Eine große Hilfe waren mir die bekannten Erfahrungsseiten und ein paar Foren. Schon war mein Interesse geweckt und die ersten Anbieter da. Neben den bisherigen Umfragen war diese Idee gut. Anfangs war das noch einfach zu schultern.

Der Blog war zwar aufwendig, aber neben den Umfragen hatte ich nicht viel zu tun.Öffnen, warten, schauen und dann löschen. Es ging alles recht automatisiert und ich habe mir sogar noch die Inhalte aktiv angeschaut.

 

Aktuelle Situation

Nach etwas mehr als 2 1/2 Monaten gestaltet sich die Lage etwas anders. Mittlerweile sind es über 25 Paidmailer geworden und es kommen täglich mehr als 200 Paidmails im E-Mail-Postfach an. Neben den ganzen Umfragen und PTC-Seiten ist das eine ganze Menge.

Natürlich habt Ihr in meinen Einnahme-Auswertungen vom September und Oktober 2012 gesehen, dass die Paidmailer bisher kein Geld abgeworfen haben. Es sind nachdem ich alle Beträge zusammengerechnet habe nicht mal 20,00 €. Die Anmeldeguthaben lasse ich mal außen vor, da diese ja nur einmal anfallen.
Wer jetzt denkt, das sind etwas weniger als 1,00 € pro Anbieter, hat sich, wie ich auch, schön verrechnet.
Das Paidmail-Guthaben ist sehr ungleich verteilt. Bei manchen Anbietern habe ich mehr als 3,00 € und bei anderen keine 20 Cent. Das gibt natürlich schon zu denken und das ganze System infrage zu stellen. So schnell sollte man aber nicht die Flinte ins Korn werfen. (Ich wusste, dieses Zitat kann ich irgendwann im Leben anbringen).

 

Geworbene Mitglieder – Die Lösung?

Ich sage mal ganz klar Jein! Natürlich habe ich in den letzten 2 Monaten letzten beiden Monaten ein paar Mitglieder geworben. Die Zahlen möchte ich Euch natürlich nicht vorenthalten. Das ist einfach fairer.

Im September 2012 war ich erfreut die ersten 5 Mitglieder geworben zuhaben und danke auch an alle geworbenen Mitglieder. Die ersten 5 Mitglieder stammen aber wohl von Klamm.de. Der zweite Monat war da schon etwas besser. Natürlich waren auch wieder Foren beteiligt, aber einen großen Teil an Mitgliedern konnte ich über meinen Blog werben.
Das war schon sehr motivierend. Sagenhafte 29 Mitglieder hatten sich über meine Links angemeldet. Natürlich bin ich mir sicher das nicht alle aktiv bleiben. Die geworbenen Mitglieder machen aber aktuell auch nur einen sehr kleinen Prozentsatz bei den Guthaben aus.


Nur bei einigen Anbietern habe ich durch die Bonusaktionen und die geklickten Paidmails der Mitglieder etwas mehr verdienen können. Den meisten Gewinn gab es bei den großen 3. Questler, EuroClix und Earnstar, vielleicht noch den ein oder andern Paidmailer und dann ist auch schon Schluss. earnstar.de Anmeldung Stereomane
Die Zeit wird hier zeigen, ob die eigentliche Einnahmequelle der Paidmailer die Masse an Mails ist. Wer gut und schnell verdienen möchte, muss Mitglieder werben. Das heißt begeistern, motivieren und vor allen zeigen, dass es sich lohnt. Mir fällt das, bis auf die genannten Ausnahmen, grad schwer.

 

Der Kompromiss

Ich habe mich davon verabschiedet eine Lösung zu finden, daher läuft es auf einen Kompromiss hinaus. In meinem Fall heißt er die Paidmails zu verringern.

Wie funktioniert das?

Ganz einfach, die meisten Paidmailer geben einem die Möglichkeit die Interessen und maximalen Paidmails festzulegen. Ich habe diese Funktion mal bei vielen Anbietern genutzt und mir nur die lukrativsten rausgepickt. Natürlich bleibe ich bei allen Anbietern weiterhin angemeldet, aber ich bestätige nicht mehr ganz so viele Paidmail. Mit 50 -60 am Tag bin ich vollkommen zufrieden.

Wer jetzt denkt, löschen im Postfach reicht, da muss ich strikt Nein sagen. Die meisten Webmaster und Werbenden rechnen beim Versenden damit, dass die Empfänger die Werbung wollen und auch klicken. Löscht man die Paidmails ist das unfair und kann zu Folge haben, dass die Anbieter Werbepartner verlieren oder der Account wegen Inaktivität stillgelegt wird. Aud Dauer ist das schlecht für uns alle.

Mit meiner Lösung bin ich ganz zufrieden und denke mal, dass nur sehr langfristig Auswirkungen auf meine Einnahmen haben wird. Da ich aktuell noch ein weiteres Projekt ins Auge gefasst habe, brauche ich ein wenig mehr Freiraum. Natürlich soll auch damit Geld verdient werden, aber mehr dazu später.

Fazit

Ihr seid jetzt nicht abgeschreckt und bereit etwas Zeit zu investieren? Eine einfachere Arbeit findet man kaum. Man sollte sich auf jeden Fall bei einigen Paidmailern anmelden. Ich sage extra einige Paidmailer, da man bei sogenannten Autoreggern (Anmeldung bei 10-25 Anbietern mit einem Klick) schnell den Überblick verliert.
Wer bei den Großen dabei ist und sich an ein paar Eckdaten, wie Mitgliederzahlen, ausgezahlte Beträge, orientiert, kann sogar was verdienen. Ich werde natürlich über die Entwicklungen bei meinen Paidmailern weiter berichten. Dafür finde ich es einfach noch zu attraktiv. Weniger ist halt mehr.

One Reply to “Paidmails und Paidmailer – Weniger ist mehr”

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