Spam oder Angebot – Meine Zwickmühle


Wann ein Angebot zum Spam wird, kann ich mittlerweile genau sagen. Schreib niemanden, der Dich nicht kennt oder nichts mit Dir zu tun hat. Wie ich meinen Blog promote muss ich wohl nich ein wenig lernen. Naja, diese Regel habe ich auch erst am Wochenende kennengelernt.
Ich weiß nicht wie und warum, aber ich habe mal ein paar E-Mails abgeschickt. Irgendwie muss man ja aktiv werden und ein wenig seinen Blog promoten und vielleicht noch etwas Geld nebenbei verdienen. Dass das nicht die beste Idee war, habe ich jetzt auch herausgefunden. Es war eine E-Mail, die mich jetzt rückblickend, dazu animiert hätte, sie in den Spam zu verschieben.

Anfangs habe ich nur ein paar Seiten angeschrieben, die ich bereits kannte und bei denen ich registriert bin. Eine E-Mail oder ein Angebot an den Support zu senden fand ich nicht weiter problematisch, denn wir arbeiteten ja bereits zusammen. Die Feedback war durchwachsen. Mir hat es trotzdem gefallen, dass es überhaupt Feedback gab. Als Betreiber einer Paid4-Seite erhält man bestimmt viele E-Mails mit Angeboten. Die Feedbacks reichten von „überleg ich mir“ bis hin zu „klingt gut“. Erfolgreich war ich auch, aber dazu gibt es ein anderes Mal mehr.


Der nächste Schritt war für ganz logisch. Es gibt so viele Paid4-Seiten, denen man schreiben spammen kann. Ja ich hatte da wohl die ganze Angelegenheit missverstanden und ein paar Seiten angeschrieben. Zwar habe ich mir mit jeder E-Mail sehr viel Mühe gegeben, aber es war trotzdem nur Spam.
Als jemand der selbst im IT- und Telekommunikationsbereich arbeitet, sollte man wissen, dass man so was tunlichst vermeiden sollte. Man kann ja nicht an alles denken. Mir persönlich kam an der ganzen Angelegenheit auch nichts verwerflich vor, da ich auch schon ein paar Mal „Angebote“ erhalten habe. Teilweise waren sogar Interessante dabei. Zwischen den ersten Antworten, sie waren alle sehr nett formuliert, fand ich auch eine recht kurze Nachricht. Es stand nur „Dieser SPAM hat rechtliche Konsequenzen!“.
Tja und irgendwie fiel es mir recht spät ein, naja Google hat mir geholfen, dass ich einfach nur sinnlos gespammt habe. Manchmal muss man sich als Blogger auch mal einen Fehler eingestehen. Die entsprechenden Kosten einer Abmahnung wegen Spam konnte ich auch recht schnell finden und die hätten meinen Paid4-Blog weit bis in das nächste Jahr ins Minus gedrückt. Der „Spaß“ startet bei 300,00 €. Aber ich habe auch in diesem Fall schnell die Initiative ergriffen und mich umgehend entschuldigt.
Ein wenig Angst vor einer Abmahnung hatte ich doch. Da keine Antwort kam, habe ich heute direkt angerufen und es kurz und knapp geklärt. Über das Entgegenkommen des Geschäftsführers war ich mehr als erleichter. Es hatte keine rechtl. Konsequenzen.

Wie aber soll ich nun als Blogger auf meinen Blog aufmerksam machen oder wie soll mir jemand seine Zusammenarbeit anbieten. Schreibe ich jemanden an und mache ich Angebote – Spam! Schreibt mir jemand eine E-Mail mit einem Angebot, könnte ich das auch knallhart als Spam werten. Auf diese Idee würde ich natürlich nie kommen. Zukünftig werde ich von E-Mails an Unbekannte absehen und keine Angebote Spam verschicken. Da zahlt man eher Geld drauf, als man es verdient.
Wer also was von mir möchte, kann mich jederzeit anschreiben.

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